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Riesenrötling-Entoloma sinuatum Previous | Next >

Riesenrötling - Entoloma sinuatum
Englisch: Livid Pinkgill

Riesenrötling-Entoloma sinuatum
Bild © (1)

Autor: (Bull.) P. Kumm. 1871

Synonyme:
Riesenrötling
Riesen-Rötling
Alkalischer Rötling
Stinkender Rötling
niedergedrückter Rötling
Schildrötling

Agaricus fertilis Berkeley
Agaricus lividus Bull. 1788
Agaricus sinuatus Pers. 1801
Entoloma eulividum Noordel. 1985
Entoloma lividum (Bull.) Quél. 1872
Rhodophyllus sinuatus (Bull.) Quél. 1888
Rhodophyllus sinuatus Singer 1951

leaden entoloma
livid entoloma
entolome livide
agarico livido
Rhodophyllus clypeatus
Entoloma sericeum
Nolanea sericeum
Entoloma vernum
Entoloma sinuatum
Entoloma lividum
Entoloma eulividum
Agaricus fertilis Berkeley
Agaricus lividus Bull. 1788
Agaricus sinuatus Pers. 1801
Entoloma eulividum Noordel. 1985
Entoloma lividum (Bull.) Quél. 1872
Rhodophyllus sinuatus (Bull.) Quél. 1888
Rhodophyllus sinuatus Singer 1951


Hut: Hut 5-20 cm Durchmesser, jung habkugelig, später breitkegelig bis ausgebreitet und flach gebuckelt, oft unregelmässig verbogen, etwas eingewachsen faserig, blass cremegelb, bleigrau, silberockerlich, Rand eingebogen.

Lamellen: Lamellen jung typisch gelblich, hellgeblich (selten weisslich), später rotgelblich, rötlichocker bis rosaocker, am Stiel ausgebuchtet, fast nicht am Stiel angewachsen

Fleisch: Fleisch fest, dick bis sehr dick, weiss.

Stiel: Stiel 5-12 cm lang, stämmig, längsfaserig bis feinstrillig, creme- bis ockerbräunlich, Spitze heller, bereift, Stielbasit kräftig bis sehr kräftig, oft verdickt.

Vorkommen: Vorkommen im Laubwald, auf lehmigem Boden, Mai bis September, gesellig, vor allem unter Laubbäumen, wie Eichen und Buchen. Kalkliebend.


Hinweise, Infos, Verwechslungsmöglichkeiten:
Lepista bebularis - Nebelkappe, Nebelgrauer Trichterling - klassischer Doppelgänger ! Lepista irina - Veilchenritterling(essbar) Calocybe gambosa - Mai-Ritterling(essbar) Der Pilz ist der giftigste Rötling, der bei uns wächst, und kann schwere Magendarmsymptome mit Schmerzen, Durchfall, Erbrechen und Schwitzen bzw. Durst als Begleitsyntome verursachen.

Geruch: Geruch unangenehm säuerlich, mehlartig.

Geschmack: Geschmack unangenehm.

Sporen: Sporenpulver fleischrötlich.

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Speisewert:

giftig

Für volle Auflösung bitte auf da Bild klicken:
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Bild 1 © (1) Harry Regin/www.pilzfotopage.de
Bild 2 © (2) Volker Fäßler - pilzewelt.de
Bild 3 © (3) Jens H. Petersen/MycoKey

Abmessungen:

Hutbreite: 5.00 ... 20.00 cm
Sporenmaße Länge x Breite: 8.20 - 10.70 x Breite: 6.40 - 10.00 µm

Hut

Hutform:
halbkugelig, schirmförmig, gewölbt zylindrisch, walzenförmig, glockenförmig im Zentrum nabelartig, knopfartig, hervorgehoben, gebuckelt kegelig, deutlich spitz ausgebreitet, flach
Hutoberfläche:
glatt trocken faserig, schuppig, haarig, borstig seidig, samtig, lederig, filzig
Hutrand:
glatt gerieft, gezahnt, wellig
Hutfarbe:
creme, gelb gelb, gelblich hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun, grau

Lamellen bzw. Röhren

Lamelen bzw. Röhren:
Lamellen
Lamellenfarbe:
creme, ocker orange, rot, rosa, pink hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun, bläulich, lila, violett
Lamellen- bzw. Röhrenansatz und Form:
fast frei, angeheftet, schmal angewachsen breit angewachsen Lamellen bzw. Röhren am Stiel ausgebuchtet Lamellen bzw. Röhren weit auseinander Lamellen bzw. Röhren mittel entfernt Aussenschicht bzw. Schneide glatt Lamellen bzw. Röhren nicht leicht ablösbar

Stiel und Stielbasis

Stielgröße:
Stiel und Farbe:
creme, gelb hellbraun, braun, gelbbraun, rotbraun,
Stielkonsistenz
ä faserig
Stielform, Stielbasis
Stiel mittig verdickt, bauchig, keulenförmig, spindelig
Stieloberfläche:
glatt, kahl, bereift faserig, schuppig, haarig, borstig wollig, grobschuppig, grobfaserig seidig, samtig, lederig
Ring:
ohne Ring oder Ringrest fädig klebrig

Fleisch

dick weich, schwammig fest, hart, zäh biegsam, nachgiebig, glasig, saftig

Geruch und Geschmack

Geruch:
säuerlich, obstartig Mehl, mehlartig Fisch, fischig, Kohl, verdorben Sperma, käsig anders
Geschmack:
erdig, pilzig

Vorkommen

Herbst Winter im Laubwald auf Erde